Block-Seminar im Wintersemester 2019/2020
Thema:

Geldwäscheparadies Deutschland?


1. Typische Begehungsweisen der Geldwäsche und deren Lukrativität

2. Die Anwendbarkeit deutschen Strafrechts auf im Ausland begangene Geldwäschestraftaten

3. Der Vortatenkatalog in § 261 Abs. 1 StGB – Eine sinnvolle Zusammenstellung?

4. Inhalt und Grenzen des Begriffs des Herrührens im Sinne von § 261 Abs. 1 StGB

5. Von „Vorteilen“, „Sachen“ und „Gegenständen“ – Die Tatobjekte der Begünstigung, Hehlerei und Geldwäsche im Vergleich

6. Ersparte Aufwendungen als geldwäschetaugliche Gegenstände?

7. § 261 Abs. 6 StGB – Deliktssystematische Einordnung und Präzisierung des Anwendungsbereichs anhand von Beispielsfällen

8. Die „Selbstgeldwäsche“ – Eine mitbestrafte Nachtat?

9. Teleologische Reduktion, Sozialadäquanz oder Vorsatzlösung? – Lässt sich die Privilegierung von Rechtsanwaltshonoraren dogmatisch überzeugend begründen?

10. Die kritischen Implikationen des Schlagwortes von der „Verpolizeilichung des Strafrechts“ am Beispiel des § 261 StGB

11. Verdachtsmeldungen nach dem GwG vs. Strafanzeigen nach § 158 Abs. 1 StPO – Was sind die Unterschiede und was sind die Konsequenzen?

12. Ist die Geldwäsche als Anlasstat der TKÜ in § 100a Abs. 2 Nr. 1m StPO sinnvoll und verfassungskonform geregelt worden?

 

Hinweise:
Eine Vorbesprechung findet am 08.07.2019 um 14:00 Uhr im
Raum 22/206 (Heger-Tor-Wall 14) statt.
Bitte melden Sie sich im Sekretariat des Lehrstuhls zu der Veranstaltung an. Eine Anmeldung per E-Mail können Sie an instwsr@uni-osnabrueck.de richten. Bitte geben Sie bei der Anmeldung neben Ihrem Namen auch Ihre Matrikelnummer, eine E-Mail-Adresse und Ihr aktuelles Fachsemester an.

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