„Feuer frei“: Seminar zu den Brandstiftungsdelikten im SoSe 2020

1. Was umfassen die Tathandlungen der Brandstiftung?

2. Welches Rechtsgut / welche Rechtsgüter soll(en) durch § 306 Abs. 1 StGB in Abgrenzung zu den § 306a StGB ff. geschützt werden? Was folgt daraus für den Deliktstypus von § 306 StGB?

3. Was ist ein Warenlager i.S.d. § 306 Abs. 1 Nr. 3 StGB? Wie verhält sich dieses im Verhältnis zu den Warenvorräten und landwirtschaftlichen Erzeugnissen?

4. Teleologische Reduktion des § 306a Abs. 1 StGB bei ausgeschlossener Gefährdung von Menschen – verfassungsrechtlich geboten, möglich oder unzulässig?

5. Wann tritt bei sog. gemischt genutzten Gebäuden der Taterfolg der schweren Brandstiftung gem. § 306a Abs. 1 StGB ein?

6. Lässt sich der sog. Gefährdungsvorsatz bei § 306a Abs. 2 StGB überzeugend abgrenzen zum Verletzungsvorsatz bei § 223 StGB?

7. Die Brandstiftung mit Todesfolge gem. § 306c StGB: Unter welchen Umständen ist ein sog. Retterschaden dem Brandstifter (nicht mehr) zurechenbar?

8. Kann vom erfolgsqualifizierten Versuch des § 306c nach § 24 StGB zurückgetreten werden?

9. Inwieweit ist die Strafrahmenregelung in § 306a Abs. 1 und Abs. 2 StGB widersprüchlich? Kann die Widersprüchlichkeit ggfs. aufgelöst werden?

10. Was ist ein erheblicher Schaden i.S.d. § 306e StGB? Lässt sich dieser überhaupt sinnvoll festlegen?

 
Hinweise:

Eine Vorbesprechung findet am 12.2.2020 um 14:00 Uhr im Raum 22/206 (Heger-Tor-Wall 14) statt.

Bitte melden Sie sich im Sekretariat des Lehrstuhls zu der Veranstaltung an. Eine Anmeldung per E-Mail können Sie an instwsr@uni-osnabrueck.de richten. Bitte geben Sie bei der Anmeldung neben Ihrem Namen auch Ihre Matrikel­nummer, eine E-Mail-Adresse und Ihr aktuelles Fachsemester an.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentare sind geschlossen.