Block-Seminar im Wintersemester 2018/2019

Thema: Versuch und Rücktritt

 

1. Muss ein strafbarer Versuch aus der ex ante-Perspektive eines verständigen Dritten gefährlich für das geschützte Rechtsgut sein?

2. Ist die Strafbarkeit des untauglichen Versuchs überzeugend?

3. Ist eine Abgrenzung von strafbarem untauglichen Versuch und irrealem Versuch möglich und zweckmäßig?

4. Wie würden Sie untauglichen Versuch und Wahndelikt voneinander abgrenzen?

5. Ist der Versuch von Sonderdelikten des untauglichen Subjekts strafbar?

6. Wann setzt der Täter unmittelbar i.S.d. § 22 StGB an?

7. Wann beginnt das unmittelbare Ansetzen nach § 22 StGB bei der mittelbaren Täterschaft?

8. Von goldenen Brücken, Prämien und Co – Aufbereitung und kritische Würdigung der Gründe für die Straflosigkeit im Falle des Rücktritts vom Versuch

9. Der sog. Fehlschlag des Versuchs – Ein negatives Merkmal von § 24 StGB?

10. Sollte die Reichweite des Rücktritts nach § 24 StGB eher weit oder eher eng interpretiert werden? – „ Gesamtbetrachtungslehre“ versus „ Einzelaktstheorie“

11. Beten reicht? – Voraussetzungen des „ ernsthaften Bemühens“ i.S.d. § 24 StGB

12. Tätige Reue, strafbefreiende Selbstanzeige (im Steuerstrafrecht) und Straf-
zumessung – Zur strafrechtlichen Relevanz von „ Umkehrverhaltensweisen“ beim vollendeten Delikt

 

Hinweise:

Eine Vorsprechung findet am 18.07.2018 um 15:00 Uhr im Raum 22/206 (Heger-Tor-Wall 14) statt. Bitte melden Sie sich im Sekretariat des Lehrstuhls zu der Veranstaltung an. Eine Anmeldung per E-Mail können Sie an instwsr@uni-osnabrueck.de richten. Bitte geben Sie bei der Anmeldung neben Ihrem Namen auch Ihre Matrikelnummer, eine E-Mail-Adresse und Ihr aktuelles Fachsemester an.

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